»Requiem«

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»Requiem«, Septime Verlag
Verkaufspreis18,00 €
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Beschreibung

Erstmals schreiben Literat/innen ein »Requiem«. Das Projekt von Markus Orths, Marlen Schachinger und Michael Stavarič. 

Erstmals verfassen drei Autor/innen ein ›Requiem der Sprache‹: Ihre Totenmesse vertraut dem Wort, verzichtet auf Musik; und sie ist keiner Religion verpflichtet. Bewusst wird außerdem so manch Denkgewohntes in Frage gestellt; denn der Tod kennt keine Konfession und keine Überzeugungen.

»Requiem – Fortwährende Wandlung« fokussiert primär den Charakter des Veränderlichen allen Lebens – sei es menschlich, tierisch oder pflanzlich. Denn es sind unzählige Wandlungen, die alles Dasein in seiner Gesamtheit prägen, bevor das Sterben als letzte große Wandlung beginnt. Die finale Metamorphose ist jedoch der Tod.

Ebenso im Mittelpunkt des Gemeinschaftswerks steht die Frage des Umgangs mit dieser Unausweichlichkeit: Geboren, um zu sterben – will man es auf den Punkt bringen. Darin schwingt für die drei Literat/innen jedoch auch implizit die Reflexion des ›Wie leben?‹ mit – wie leben, damit die Zeit der Metamorphose in unseren Augen ›gut‹ genannt werden kann und was hinterlassen wir allem Danach.

»Requiem – Fortwährende Wandlung« wurde im Mai 2017 in der Pfarrkirche in Gaubitsch  (NÖ) als Liturgische Feier unter Anwesenheit des Pfarrers Christian Wiesinger uraufgeführt, liegt seit Herbst 2017 als Buch im Septime Verlag vor, und Marlen Schachingers Beitrag darin, »Windhauch«, wurde 2018 von Wolfgang Bankl vertont.